Grätenzange

Grundlegendes über die Grätenzange

Wenn man Fisch frisch zubereiten möchte, hat man mit einer zähen Haut, Schuppen und natürlich auch einigen Gräten zu kämpfen. Gerade ein Verschlucken von Gräten, kann zu gefährlichen Verletzungen führen, die gegebenenfalls behandelt werden müssen. Damit ist die Entfernung von Gräten ausgesprochen wichtig. Das richtige Werkzeug beziehungsweise Fischbesteck, kann hierbei eine große Hilfe sein. Besonders geeignet zum Entgräten von Fischen, ist dabei die beliebte Grätenzange, welche sich vor allem in der Gastronomie an großer Beliebtheit erfreut. Das ist allerdings nicht verwunderlich, denn dieses praktische Werkzeug, hat so einiges zu bieten. Die meisten Grätenzangen bestehen dabei aus Edelstahl. Dieses Material ist nämlich nicht nur stabil, sondern meist auch hygienisch und leicht zu reinigen.

Da man nicht mit der Hand oder groben Werkzeugen an den Gräten hantieren sollte, braucht man etwas besonders Filigranes und Leichtes. Diese Aufgabe erfüllt die Grätenzange sehr gut. Hierdurch nimmt weder das feine Fischfleisch Schaden, noch werden kleinere Gräten zerbrochen und verschwinden im Fleisch. Grätenzangen ähneln dabei sehr einer Pinzette. Mit einer solchen ist sie aber dennoch nicht zu vergleichen, denn die Spitze der Grätenzange ist um einiges breiter. Das ist auch notwendig, um die feinen Gräten gut fassen zu können. Zusätzlich ist in den meisten Fällen eine Riffelung vorhanden, welche diese Prozedur erleichtert. Diese verhindert nämlich ein Abrutschen. Auch die Grifffläche ist größer als bei einer Pinzette, schließlich muss das Werkzeug gut in der Hand liegen.

Rösle 25065 Grätenzange

€ 13,49 * € 16,95 inkl. MwSt.

* am 20.04.2017 um 22:35 Uhr aktualisiert

Fiskars 1003023 Grätenzange

€ 10,80 * inkl. MwSt.

* am 20.04.2017 um 17:40 Uhr aktualisiert

* am 20.04.2017 um 17:40 Uhr aktualisiert

* am 20.04.2017 um 17:39 Uhr aktualisiert

Allerdings ist eine Grätenzange gar nicht so einfach zu bedienen, wie man es vielleicht denkt. Eine gewisse Geschicktheit ist durchaus erforderlich, was jedoch nicht heißt, dass man den richtigen Umgang nicht erlernen kann. Wie auch bei anderen Werkzeugen kann es allerdings durchaus sein, dass eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig ist. Verzagen braucht man allerdings keineswegs. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, dürfte für jeden Typ etwas dabei sein. Dadurch ist das Entgräten selbst dann möglich, wenn man etwas grobmotorischer veranlagt ist.

Das Entgräten an sich ist nämlich keineswegs ein Hexenwerk. Hierfür muss der Fisch nur auf eine Unterlage gelegt und abgetastet werden. Das Abtasten ist dazu da, dass man die einzelnen Gräten spürt. Dadurch weiß man nämlich, wo man anzusetzen hat. Vielmehr muss man eigentlich nicht mehr beachten. Natürlich sollte man möglichst sauber und hygienisch arbeiten. Zusätzlich empfiehlt es sich noch die Gräten gemäß ihrer Wuchsrichtung zu entziehen, dadurch wird die Haut und das Fleisch des Fisches kaum geschädigt. Andernfalls müsste man mit unschönen Löchern rechnen, welche sich leicht vermeiden lassen.

Verbreitung der Grätenzange

Die Grätenzange wird allerdings noch relativ selten in Privathaushalten verwendet, was tatsächlich etwas erstaunlich ist. Schließlich entwickelt sich die Gesellschaft immer mehr in eine Richtung, in der eine bewusste Ernährung immer wichtiger wird. Das zeigt sich beispielsweise an der abnehmenden Beliebtheit von Fast-Food-Ketten und Trends wie Clean Eating. Wenn man frischen Fisch selbst zubereitet, anstatt auf Fertigprodukte im Supermarkt zu setzen, tut man seinem Körper definitiv etwas Gutes. Um allerdings einen näheren Einblick zur Nutzung von Grätenzangen zu erhalten, sollten Sie unbedingt unsere Grafik ansehen.

Diese Umfrage wurde vom 10.03.2017-15.03.2017 im Großraum Stuttgart und Karlsruhe durchgeführt. Befragt wurden dabei insgesamt 1000 Menschen.

Aus dieser Umfrage wird ersichtlich, dass tatsächlich nur knapp ein Viertel der Befragten eine Grätenzange nutzt. Ein Zehntel hatte mal eine und ein Zehntel wiederum ist der Ansicht, dass sie ein entsprechendes Produkt nicht benötigen. Auch wenn wir natürlich jede Meinung respektieren, so können wir eine derartige Ansicht nicht teilen. Schließlich ist eine Grätenzange nicht nur sehr praktisch, sondern auch noch ausgesprochen günstig. Sie sollte also keineswegs in der Schublade fehlen. Was an der Grafik besonders auffällt ist, dass mehr als die Hälfte nicht einmal weiß, was eine Grätenzange überhaupt ist. Das ist natürlich ausgesprochen schade. Wir haben einigen dieser Menschen den Begriff daraufhin erklärt und waren sehr erstaunt. Etwa 60-70% der Befragten, hätten sich ein entsprechendes Produkt bereits zugelegt, wenn sie gewusst hätten, dass es überhaupt existiert. Darum finden wir es sehr wichtig, eine gewisse Aufklärung zu betreiben und die Menschen über die Vorzüge des Fischbestecks zu unterrichten. Schließlich soll diese tolle Errungenschaft genutzt werden und keinesfalls in Vergessenheit geraten.

Wieso eine Grätenzange überaus hilfreich ist und keinesfalls in der Schublade fehlen sollte:

  • Ermöglicht das Entgräten von frischen Fischen
  • Bereitet mit zunehmender Erfahrung großen Spaß
  • Hygienische und sichere Zubereitung von Fisch
  • Günstig und gleichzeitig überaus praktisch
  • Gehört zu jedem Fischbesteck dazu

Wo und wie finde ich eine gute Grätenzange?

Es ist nicht allzu schwierig eine gute Grätenzange zu finden. Schließlich gibt es zahlreiche Hersteller, welche derartige Produkte produzieren. Einige bekannte sind dabei Fiskars, Rösle, WMF und Wüsthof. Sie alle haben die ein oder andere gute Grätenzange im Angebot. Um allerdings ein Produkt zu finden, welches wirklich zu einem passt und allen Ansprüchen genügt, sollte zumindest ein klein wenig Recherche betrieben werden. Schließlich erfordert eine Grätenzange ein gewisses Geschick und man sollte möglichst ein Produkt wählen, welches gut zur eigenen Vorgehensweise passt. Hat man aber etwas Gutes gefunden, steht dem Entgräten nichts mehr im Weg.